Gimp – Open Source Bildbearbeitung der Extraklasse

Mit der Entwicklung des Bildbearbeitungsprogramm Gimp wurde  1995 begonnen. Bereits zum Start gab es umfangreiche Funktionen. Zum Beispiel ein Plug-in System, intelligente Schere und die Bildbearbeitung mit 24 Bit Farbtiefe.

Seitdem gab es viele Erweiterungen und Gimp ist bei der Version 2.68 angelangt. Diese Version hat die Basisfunktionen

  • Farbpaletten für RGB, HSV, CMYK und 5 verschiedene Farbwähler sind vorhanden
  • Es werden die Dateiformate png, jpg, tif, mng, gif, svg, psd, pdf, eps, xcf, pix, fli, flc, c, h, dcm, fit, pat, gbr, gih, cel, ico, pbm, pgm, ps, ppm, sgi, im1, tga, bmp, xpm, pcx, pcc, xwd … unterstützt
  • Durch Script-Fu lässt sich die Bildbearbeitung automatisieren
  • Es lassen sich Ebenen nutzen, bearbeiten und skalieren
  • Der Werkzeugkasten bietet
    • Auswahlwerkzeuge für rechteckige, runde, freihändig markierte Bereiche, sowie nach Farbe und Farbkanten
    • Malwerkzeuge, wie Stift, Pinsel, Farbverlauf, Füllen, Heilen, Klonen, Verschmieren, Abwedeln und Nachbelichten
    • Transformationen, z. B. Verschieben, Zuschneiden, Drehen, Skalieren, Perspektive
    • Farbwerkzeuge wie Farbabgleich, Färben, Schwellwert, Kurven
  • Diverse Filter zur Veränderung und Verbesserung der Bilder sind vorhanden. Durch GEGL gibt es für die Farben eine Gleitkomma Berechnung bis 32Bit!
  • Mit Hilfe des Journals können auch mehrere Bearbeitungsschritte rückgängig gemacht werden.
Gimp Bildbearbeitung

Gimp Bildbearbeitung

Ähnlich wie  bei Photoshop funktioniert die Bedienung der Oberfläche teilweise anders als bei Microsoft Programmen gewohnt und erfordert für Windows Nutzer etwas Einarbeitungszeit. Dies liegt daran, dass es Gimp für die Betriebssysteme Windows, Linux, Unix und Mac OS-X gibt.

Die Anordnung der Fenster kann verändert werden. Eine praktische Funktion ist die Liste der vor kurzem geschlossenen Docks. Docks sind Bedienbereiche, die rechts und links des Bildes angezeigt werden. Wie bei Photoshop können wichtige Funktionen durch die Tabs schnell umgeschaltet werden.

Ein Bild mit flauen Farben wird verbessert

Fazit:

Gimp ist ein hervorragendes Programm zur Bildbearbeitung und ein Konkurent zu Photoshop. Die große Entwicklergemeinde sorgt für eine gute Weiterentwicklung. Wer mehr erfahren möchte, kann im Internet Wissenswertes finden, Bücher lesen oder durch ein Training weiterbilden.

Gimp ist Open Source und kann kostenfrei benutzt werden. Es gibt im Internet viele zusätzliche Plug-ins und Automatisierungs Skripte.  Die Download Adresse für Microsoft Windows lautet

http://gimp-win.sourceforge.net/stable.html

 

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