Archive for the ‘Email-Marketing’ Category

Adressenbeschaffung und Kennzahlen für Email Marketing

Die Adressenbeschaffung für E-Mailings ist nicht so einfach, da kein Listbroker alle in Deutschland existierenden Email Adressen besitzt. Es existieren verschiedene Listeigner, Direktmarketing Dienstleister und Agenturen. Diese besitzen Teile der in Fachkreisen geschätzten 50 Millionen Email Adressen. Zudem sind die vorhandenen Adressen nicht in der gleichen Datenqualität wie Postadressen.

Als Alternative gibt es die Adressenbeschaffung mit der Registrierung eines Newsletters oder für Mailings über die eigene Homepage. In Deutschland wird die Zustimmung des Nutzers benötigt. Dies geschieht im Regelfall durch eine “Opt-in” Erlaubnis oder noch häufiger durch eine “Closed-Loop Opt-in” Erlaubnis.

Closed-Loop Opt-in

Bei dem “Closed-Loop Opt-in” Verfahren registriert sich der Nutzer für den Newsletter oder Mailing. Nach der Registrierung wird an die angegebene Email Adresse eine Bestätigungsemail gesandt. Wird die Bestätigung zurückgesandt, dann ist der Nutzer für den Newsletter registriert. Wird nichts zurückgesandt, dann wird die Registrierung gelöscht.

Was kann beim Newsletter oder Mailing gemessen werden?

Ein Newsletter/Mailing bietet bessere Möglichkeiten bei der Auswertung.

  • Wieviele Newsletter/Mailing hat der Kunde erhalten?
  • Welche Newsletter/Mailing hat der Kunde geöffnet?
  • Welche Angebote hat der Kunde durch den Newsletter/Mailing geöffnet?
  • Wieviele Empfänger haben auf Grund der Angebote nachgefragt?
  • Wieviele Kunden haben das Angebot in Anspruch genommen?

Hier sind auf jeden Fall Festlegungen zu treffen, da kein einheitlicher Standard zur Bewertung existiert.

Welche Kosten fallen durch Newsletter oder Mailings an?

Die Kosten pro Newsletterkunden sind wesentlich geringer als bei Mailings mit der Post. Denn es entfallen Kosten für Briefpapier, Druck und das Porto bei der Post. Als wesentliche Kenngröße dienen hier die Kosten pro Response ( CPR ).

Was ist zu beachten, damit Newsletter oder Mailings erfolgreich sind?

  • Holen Sie sich Angebote von verschiedenen Listbrokern ein, falls Sie keine eigene Mailing Liste besitzen
  • Prüfen Sie die Adressenaktualität und Adressenqualität
  • Definieren Sie die Kennzahlen
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Anbieter den Versand von größeren Mengen gleichartiger Emails zulässt
  • Messen Sie die Kennzahlen
  • Wenden Sie A-B Tests zur Qualitätsverbesserung an
 

Acht Schritte zum E-Mail Marketing

Entwicklungsstufen des Marketing

Die Entwicklung des Marketings fand weltweit in mehreren Entwicklungsstufen statt.

  1. Produktionsorientierung
  2. Verkaufsorientierung
  3. Marktorientierung
  4. Umweltorientierung
  5. Informationsorientierung
  6. Ethikorientierung

Die neu hinzugekommene Ethikorientierung basiert auf dem Ausgleich der unterschied­lichen sozialen Gruppen. Diese Sichtweise ist neu und wird in verschiedenen Unternehmen umgesetzt. Die Marketingziele können so besser erreicht werden.

Eine E-Mail Kampagne wird in folgenden Schritten geplant

  1. Die Ziele festlegen
  2. Auswahl oder Beschaffung der E-Mail Adressen
  3. Festlegung der Zielgruppe
  4. Datenbank oder Excel Sheet für Versand und Auswertung erstellen
    1. Anrede
    2. Titel
    3. Vorname
    4. Nachname
    5. E-Mail Adresse
    6. Weitere Felder, die für den Versand und die Auswertung benötigt werden
  5. Festlegen, wann und wie oft das Mailing versandt wird
  6. Erstellen und Zusammenstellen des Text
  7. Mailing versenden
  8. Ergebnisse der Mailings auswerten

Die ausgewerteten Erkenntnisse werden bei der nächsten E-Mail Kampagne mit einfließen. Dadurch entsteht ein ständiger Prozess im Dialog mit den Kunden.

Closed-Loop Marketing

Closed-Loop Marketing

Dieser Verbesserungsprozess wird als Closed-Loop-Marketing bezeichnet und dient zur Steigerung des Umsatzes.